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Ein Umtausch bzw. eine Rücksendung ist bis 7 Tage nach Lieferung grundsätzlich möglich. Der Artikel muss in Originalverpackung (Schuhe) und nicht ausgepackt (Stock) und ungebraucht retourniert werden. Ausgeschlossen von der Rücknahme sind individuell angefertigte Produkte mit Nummerndruck oder andere individualisierte Produkte.   

Wir bieten aber die Möglichkeit an, die bestellte Ware bei uns im Shop abzuholen und diese anzuschauen bzw. kurz auszuprobieren.  

Wir bieten die Zahlung per Kreditkarte oder Paypal an. Sobald die Zahlung bei uns eingetroffen ist, wird die Ware versandt. Bei einer allfälligen Rücksendung wird der im Voraus bezahlte Betrag abzüglich der angefallenen Portokosten von CH 10.00 zurückvergütet.  

Stock

Wichtig ist, wie du den Stock hältst und nicht die Krümmung der Schaufel. Wenn du den Stock links vom Körper hältst, dann bist du «Linksausleger» und wenn du den Stock auf der rechten hältst bis du «Rechtsausleger». Dabei ist nicht entscheidend, ob du Rechts- oder Linkshänder bist. Wenn du nicht sicher bist, ob du auf der linken oder rechten Seite vom Körper spielst, probiere zunächst den Stock eines Teamkollegen auf beiden Seiten aus. Du wirst recht schnell merken, auf welcher Seite du ein besseres Handling hast.  

Neben der richtigen Spielseite ist vor allem die Länge des Stocks entscheidend. Ist der Stock zu lang, wird es schwieriger, dir richtige Technik zu erlernen, da der Ball zu weit vom Körper entfernt geführt wird. Wenn der Stock zu kurz ist, kann eine unphysiologische Körperhaltung zur schnelleren Ermüdung der Muskulatur führen und die Reichweite im Spiel wird verkleinert.  

Um die richtige Länge zu ermitteln gilt folgende Faustregel: Stock senkrecht auf den Boden stellen. Stock sollte eine Faust über oder unter dem Bauchnabel enden; jedoch sollte er nicht über das Brustbein hinausgehen. Selbstverständlich ist ein gutes Gefühl beim Handling wichtig.  

Die Grössenangaben beschreiben immer die Länge des Schafts, nicht seine Gesamtlänge!  

Kinder und Jugendliche wählen oftmals im Verhältnis längere Stöcke als Erwachsene. Generell gilt: So lange wie möglich, aber nur so lang, dass die Technik nicht darunter leidet!  

 

Körpergrösse 

Schaftlänge (Stock ohne Schaufel) 

über 185 cm 

104 cm 

175 – 185 cm 

101- 103 cm 

165 – 175 cm 

96 cm 

150 – 165 cm 

92 cm  

140 – 150 cm  

87 cm  

130 – 140 cm  

80 – 85 cm 

120 – 130 cm 

75 cm 

110 – 120 cm 

70 cm 

100 – 110 cm 

65 cm 

90 – 100 cm 

60 cm 

unter 90 cm 

55 cm 

Bei Schafts gibt es verschiedene Flex-Angaben. Damit ist die Flexibilität eines Schafts, häufig auch als Elastizität, Härte oder Steifigkeit bezeichnet, gemeint. Unihockeystöcke bestehen aus hochwertigen Materialien wie z. B. Karbon oder Komposit, einem Faserverbundwerkstoff, welche eine besonders hohe Festigkeit aufweisen und darum nur nach sehr großer Krafteinwirkung brechen. Trotzdem müssen die Stöcke aber elastisch und somit biegsam sein; insbesondere beim Schiessen und Passen sorgt diese Elastizität für eine perfekte Kraftübertragung vom Oberkörper auf die Schaufel. Diese Elastizität ist mit der Flexibilität eines Schafts gleichzusetzen, welche man bei jedem Stock als Millimeterangabe finden kann. Die Zertifizierung erfolgt durch die International Floorball Federation (IFF). Der Schläger wird dabei mittig mit einer Kraft von 300N (30kg) belastet. Dabei biegt sich dieser durch. Besonders harte Schafts lassen sich nur 23 – 24mm biegen. Mittelharte Schafts 26 – 29mm und weiche Schafts mehr als 30mm. 

 

Elastizität (Flex) 

Spielertyp 

23 – 29 mm 

Erwachsene (Fortgeschrittene) 

29 – 32 mm 

Damen und Junioren / Erwachsene (Einsteiger) 

32 – 36 mm 

Kinder 

SeitenumbruchJe härter ein Stock ist (z. B. 23mm), desto härtere Schüsse sind möglich (sofern die Kraft dafür beim Spieler vorhanden ist). Die Kraft überträgt sich beim Schuss vom Oberkörper auf den Schaft, während die Kelle den Boden berührt. Ein harter Schaft biegt sich leicht durch, überträgt die Kraft schnell auf den Ball. Ein weicher Schaft hingegen biegt sich stärker durch und dementsprechend langsamer in seine Ausgangsstellung zurück. Dadurch kommt weniger Kraft beim Ball an. Dennoch haben auch weiche Schafts ihre Vorteile, sie sorgen für ein besseres Handling und erleichterte Ballannahmen, indem Ballgeschwindigkeiten reduziert werden. 

Mit einem harten Schaft kann man auch hart schiessen, dies bedingt aber auch eine sehr gute Technik. Für Spieler, die schon lange Unihockey spielen und über eine saubere Technik und viel Kraft verfügen, ist ein harter Schaft (23 – 25mm) richtig; denn da können die Kräftefähigkeiten und technischen Fertigkeiten optimal eingesetzt werden  

Wer über eine gute Technik verfügt sollte einen mittelharten Schaft wählen (26 – 29mm). Dieser verzeiht geringe Fehler, vermittelt ein gutes Handling und lässt trotzdem auch hart schiessen. 

Als Einsteiger sollte ein weicher Stock gewählt werden (z. B. 32mm). Stöcke dieser Härte vermitteln eine gute Ballkontrolle, erleichtern die Ballannahme und eine saubere Schussabgabe. Junioren, Damen und Kinder wählen in der Regel weichere Schafts (-36 mm), diese kommen den geringeren Kraftfähigkeiten entgegen und ermöglichen insbesondere jüngeren Spielern das leichte Erlernen der nötigen Technik. Wie bei der Stocklänge gilt auch bei der Flexibilität: man sollte den Stock wählen, der einem ein gutes Gefühl vermittelt; auch Spieler mit versierter Technik wählen teilweise einen weicheren Flex von z. B. 29mm, wenn ihnen das Ballgefühl besonders wichtig ist. 

Das Griffband sorgt im Spiel und Training für den nötigen Halt am Stock und sorgt somit für eine perfekte Ballkontrolle und sollte immer die Griffigkeit bieten. Mit der Zeit wird das Griffband durch das Schwitzen der Hände abgenutzt und verliert so seine klebrige Oberfläche. Wie oft das Griffband gewechselt werden sollte, hängt vom Trainingspensum ab. Aber auch wenn man nur hin und wieder trainiert, verliert der Grip mit der Zeit an Griffigkeit. Nach ca. einem halben Jahr sollte es ersetzt werden, damit man bei Pässen und Schüssen nicht am Stock rutscht.  

Professionelle Spieler benutzen zudem ein Overgrip. Dieses ist relativ dünn und bietet für einige Wochen einen starken Grip. Dieser ist leicht und schnell auswechselbar und verbreitert den Griff etwas, so dass der Stock besonders gut in der Hand liegt.